FLL – Forschen lehren lernen

Zeitgemäßer Biologieunterricht mit Naturwissenschaftlichen Museumssammlungen

Ziel des Projektes ist die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines neuen Wahlpflichtpraktikums im Studiengang M. Ed. Biologie, um anhand von Museumssammlungen forschendes Lernen im Biologieunterricht zu vermitteln. Indem fachwissenschaftliche Bezüge zu den Themenbereichen Zoologie, Botanik, Ökologie und Evolution bestehen und anhand konkreter Beispiele, z.B. im Museum Wiesbaden, auch fachdidaktisch bearbeitet werden müssen, vernetzt das Projekt Studieninhalte des Bachelor-€Studiengangs mit Inhalten der Schulpraktika sowie des Masterstudiengangs. Die Teilnehmer/innen erwerben selbst Kompetenzen mit Bezug zu ihrem späteren Beruf als Lehrer/in, setzen sich intensiv mit den von Schüler/innen zu erwerbenden Kompetenzbereichen auseinander und verknüpfen im Rahmen eines selbst konzipierten Projektes beides miteinander, um es mit einer Schülergruppe in der Praxis zu erproben.

Das zu entwickelnde Praktikum ergänzt das bestehende Lehrangebot im Wahlpflichtbereich um ein neuartiges Konzept, das auch der Forderung Rechnung trägt, das universitäre Lehramtsstudium, den Vorbereitungsdienst und die Berufsausübung als ein Kontinuum aufzufassen.

Zudem soll es Modellcharakter einnehmen für eine mögliche Übertragung auf andere Kontexte, bei denen eine Steuerung von Lehr-€Lern-€Prozessen durch die Lernenden und weniger durch Lehrende erfolgt.

Kooperationspartner:

 

  • Museum Wiesbaden - Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur
    Ansprechpartner: Dipl.-Biol. Fritz Geller-Grimm, Leiter der Naturhistorischen Sammlungen
  • Institut für Geowissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Kirsten Grimm
  • Naturhistorisches Museum Mainz - Landessammlung für Naturkunde RLP
    Ansprechpartner: Dr. Michael Schmitz, Museumsdirektor