BLUMEn-Labor

Experimente und Untersuchungen mit den Pflanzen der didaktischen BLUMEnmischung

Im BLUMEn-Labor werden die Pflanzen der didaktischen BLUMEnmischung einmal genau unter die Lupe genommen. Mithilfe von Experimenten und Untersuchungen zu den fünf wichtigsten pflanzlichen Strukturen, können Schülerinnen und Schüler anatomische, physiologische und biochemische Eigenschaften von Pflanzen kennenlernen.

Dank einer Förderung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, werden im Februar 2019 allen weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz Forscher-Sets zum BLUMEn-Labor sowie Nachschub-Materialien zur didaktischen BLUMEnmischung zugesendet.

Alle Informationen und Anleitungen zu den verschiedenen Experimenten des BLUMEn-Labors sind auf separaten Arbeitsblättern festgehalten. Diese Arbeitsblätter sowie ein begleitendes Lehrerhandbuch können ab Februar 2019 kostenlos bei uns angefragt werden. Schreiben Sie uns dazu eine E-Mail mit Angabe Ihrer Schule und der Klassenstufe an: material@durchdieblume-mainz.de

 

Aufbau & Inhalt

Zunächst werden Expertengruppen zu den acht verschiedenen Arten aus der didaktischen BLUMEnmischung gebildet. Jede Gruppe führt Versuche mit ihrer Pflanzenart durch und dokumentieren ihre Ergebnisse fotografisch auf einem Poster. So können die verschiedenen Pflanzenarten am Ende anschaulich miteinander verglichen werden. Jeder Schüler und jede Schülerin dokumentiert zudem seine Vorgehensweisen und Arbeitsergebnisse in seinem/ihrem persönlichen BLUMEn-Laborjournal.

Versuche und Experimente im Überblick:

  • Wurzel - eine Untersuchung:Kleine frische Seitenwurzeln werden unter dem Mikroskop untersucht und die Funktion von Wurzelhaaren wird erarbeitet. Zudem wird eine ganze Wurzel aus einem Blumentopf herausgelöst und als Schattenriss abgezeichnet.
  • Sprossachse - eine anatomische Untersuchung: Mithilfe von angefärbten Sprossachsenquerschnitten können verholzte und nicht verholzte Strukturen ermittelt werden.
  • Laubblätter - eine anatomisch-physiologische Untersuchung: Mithilfe von einfachen Blattabdrücken können die Lage und Häufigkeit von Spaltöffnungen bestimmt werden. Zudem wird der Transpirationssog durch ein einfaches Experiment veranschaulicht.
  • Blüten - ein biochemisches Experiment: Blütenfarbstoffe werden extrahiert und Farbstoffklassen in zwei Phasen aufgetrennt.
  • Samen und Früchte - ein physiologisches Experiment: Die Keimfähigkeit trockener und gequollener Samen wird unter winterlichen Bedingungen getestet.
Eingliederung in den Schulunterricht

Das Projekt greift vor allem Inhalt des Themenfeldes (TF) 4 „Pflanze, Pflanzenorgane, Pflanzenzellen - Licht ermöglicht Stoffaufbau“ des Lehrplans Biologie in Rheinland-Pfalz auf. Es ist sowohl im Regelunterricht als auch in Wahlpflichtkursen einsetzbar.

 

Durchführung

Aufgrund der Vegetationsperiode kann die Anzucht der Pflanzen für das BLUMEn-Labor nur im März und April gestartet werden. Von jeder Pflanzenart der didaktischen BLUMEnmischung sind etwa drei bis vier Exemplare notwendig. Mit diesen kann dann bis zu den Sommerferien gearbeitet werden. Eine kombinierte Durchführung des BLUMEn-Labors und des Basismoduls zur didaktischen BLUMEnmischung ist gut möglich, aber keine Voraussetzung für die Arbeit mit dem BLUMEn-Labor.